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Transsexualität - Neurointersexualität

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2022: Inter-Network Brain Functional Connectivity in Adolescents Assigned Female at Birth Who Experience Gender Dysphoria

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fendo.2022.903058/full

Malvina N. Skorska, Nancy J. Lobaugh, Michael V. Lombardo, Nina van Bruggen, Sofia Chavez, Lindsey T. Thurston, Madison Aitken, Kenneth J. Zucker, M. Mallar Chakravarty, Meng-Chuan Lai

 

Abstract

Gender dysphoria (GD) is characterized by distress due to an incongruence between experienced gender and sex assigned at birth. Brain functional connectivity in adolescents who experience GD may be associated with experienced gender (vs. assigned sex) and/or brain networks implicated in own-body perception. Furthermore, sexual orientation may be related to brain functional organization given commonalities in developmental mechanisms proposed to underpin GD and same-sex attractions. Here, we applied group independent component analysis to resting-state functional magnetic resonance imaging (rs-fMRI) BOLD timeseries data to estimate inter-network (i.e., between independent components) timeseries correlations, representing functional connectivity, in 17 GD adolescents assigned female at birth (AFAB) not receiving gender-affirming hormone therapy, 17 cisgender girls, and 15 cisgender boys (ages 12-17 years). Sexual orientation was represented by degree of androphilia-gynephilia and sexual attractions strength. Multivariate partial least squares analyses found that functional connectivity differed among cisgender boys, cisgender girls, and GD AFAB, with the largest difference between cisgender boys and GD AFAB. Regarding sexual orientation and age, the brain’s intrinsic functional organization of GD AFAB was both similar to and different from cisgender girls, and both differed from cisgender boys. The pattern of group differences and the networks involved aligned with the hypothesis that brain functional organization is different among GD AFAB (vs. cisgender) adolescents, and certain aspects of this organization relate to brain areas implicated in own-body perception and self-referential thinking. Overall, brain functional organization of GD AFAB was generally more similar to that of cisgender girls than cisgender boys.

 

Übersetzung:

Funktionelle Konnektivität des Gehirns zwischen Netzwerken bei Jugendlichen, die bei der Geburt als weiblich eingetragen wurden und die an Geschlechtsdysphorie leiden

 

Abstrakt

Geschlechtsdysphorie (GD) ist gekennzeichnet durch Stress aufgrund einer Inkongruenz zwischen dem erfahrenen Geschlecht und dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht. Die funktionelle Konnektivität des Gehirns bei Jugendlichen, die GD erfahren, kann mit dem erfahrenen Geschlecht (vs. dem zugewiesenen Geschlecht) und/oder Gehirnnetzwerken in Verbindung gebracht werden, die an der Wahrnehmung des eigenen Körpers beteiligt sind. Darüber hinaus kann die sexuelle Orientierung mit der funktionellen Organisation des Gehirns zusammenhängen, da Gemeinsamkeiten in Entwicklungsmechanismen vorliegen, die vorgeschlagen werden, um GD und gleichgeschlechtliche Anziehungen zu untermauern. Hier haben wir eine gruppenunabhängige Komponentenanalyse auf BOLD-Zeitreihendaten der funktionellen Magnetresonanztomographie (rs-fMRT) im Ruhezustand angewendet, um die Zeitreihenkorrelationen zwischen Netzwerken (d. h. zwischen unabhängigen Komponenten), die die funktionelle Konnektivität darstellen, bei 17 GD-Jugendlichen abzuschätzen, denen eine Frau zugewiesen wurde at Geburt (AFAB) ohne geschlechtsbejahende Hormontherapie, 17 Cismädchen und 15 Cisjungen (im Alter von 12–17 Jahren). Die sexuelle Orientierung wurde durch den Grad der Androphilie-Gynäphilie und die Stärke der sexuellen Anziehung dargestellt. Multivariate Partial-Least-Squares-Analysen ergaben, dass sich die funktionale Konnektivität zwischen Cisjungen, Cismädchen und GD AFAB unterschied, wobei der größte Unterschied zwischen Cisjungen und GD AFAB bestand. In Bezug auf die sexuelle Orientierung und das Alter war die intrinsische funktionelle Organisation von GD AFAB im Gehirn sowohl ähnlich als auch anders im Vergleich zu Cismädchen, und beide unterschieden sich von Cisjungen. Das Muster der Gruppenunterschiede und der beteiligten Netzwerke stimmte mit der Hypothese überein, dass die funktionelle Organisation des Gehirns bei Jugendlichen mit GD AFAB (vs. Cisgender) unterschiedlich ist, und bestimmte Aspekte dieser Organisation beziehen sich auf Gehirnbereiche, die an der Wahrnehmung des eigenen Körpers und dem selbstbezogenen Denken beteiligt sind . Insgesamt war die funktionelle Gehirnorganisation von GD AFAB im allgemeinen der von Cismädchen ähnlicher als die von Cisjungen.

News

 

12.04.24: Erweiterung der Inhalte zur körperlichen Transition

Wir haben uns nun die Mühe gemacht und den Bereich der körperlichen Transition um die Hormonbehandlung erweitert.

 

25.01.23: Neue Grafiken... / New graphics...


...sind nun online. Zu sehen hier und hier.


...are online now. See here and here.

 

24.09.23: Filme und NIBD-Stammtisch

Jetzt bieten wir auch die Möglichkeit, sich gute Filme bei uns zum Thema NIBD anschauen zu können. Hier. Viel Spaß beim gucken und Popkorn futtern. wink

Eine Userin war so freundlich und hat für uns via Zoom einen virtuellen NIBD-Stammtisch aufgebaut. So können wir locker flockig miteinander plauschen und uns dabei sehen. Die Zugangsdaten gibt es nur für registrierte User denen wir vertrauen können.

 

21.07.23: Chat

Nachdem ich heute den ganzen Tag gebastelt habe, steht nun unser eigener Chat. Immer hereinspaziert in die gute Stube. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Hier entlang.

 

18.07.23: Zertifikat

Seit heute den 18.07.23 ist unsere Webseite mit einem SSL-Zertifikat versehen. Das berühmte "Schloß" ist nun nicht mehr durchgestrichen.


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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