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Transsexualität - Neurointersexualität

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2019: Sex Matters: A Multivariate Pattern Analysis of Sex- and Gender-Related Neuroanatomical Differences in Cis- and Transgender Individuals Using Structural Magnetic Resonance Imaging

https://academic.oup.com/cercor/article/30/3/1345/5542405

Das pdf dazu ist hier einzusehen.

Pia Baldinger-Melich, Maria F. Urquijo Castro, René Seiger, Anne Ruef, Dominic B. Dwyer, Georg S. Kranz, Manfred Klöbl, Joseph Kambeitz, Ulrike Kaufmann, Christian Windischberger, Siegfried Kasper, Peter Falkai, Rupert Lanzenberger, Nikolaos Koutsouleris

 

Abstract

Univariate analyses of structural neuroimaging data have produced heterogeneous results regarding anatomical sex- and gender-related differences. The current study aimed at delineating and cross-validating brain volumetric surrogates of sex and gender by comparing the structural magnetic resonance imaging data of cis- and transgender subjects using multivariate pattern analysis. Gray matter (GM) tissue maps of 29 transgender men, 23 transgender women, 35 cisgender women, and 34 cisgender men were created using voxel-based morphometry and analyzed using support vector classification. Generalizability of the models was estimated using repeated nested cross-validation. For external validation, significant models were applied to hormone-treated transgender subjects (n = 32) and individuals diagnosed with depression (n = 27). Sex was identified with a balanced accuracy (BAC) of 82.6% (false discovery rate [pFDR] < 0.001) in cisgender, but only with 67.5% (pFDR = 0.04) in transgender participants indicating differences in the neuroanatomical patterns associated with sex in transgender despite the major effect of sex on GM volume irrespective of the self-identification as a woman or man. Gender identity and gender incongruence could not be reliably identified (all pFDR > 0.05). The neuroanatomical signature of sex in cisgender did not interact with depressive features (BAC = 74.7%) but was affected by hormone therapy when applied in transgender women (P < 0.001).

 

Übersetzung:

Sexus ist wichtig: Eine multivariate Musteranalyse von geschlechts- und geschlechtsbezogenen neuroanatomischen Unterschieden bei Cis- und Transgender-Personen unter Verwendung von struktureller Magnetresonanztomographie

Abstrakt

Univariate Analysen von strukturellen Neuroimaging-Daten haben heterogene Ergebnisse hinsichtlich anatomischer Sexus- und Genderunterschiede erbracht. Die aktuelle Studie zielte auf die Abgrenzung und Kreuzvalidierung von volumetrischen Surrogaten des Gehirns für Sexus und Gender ab, indem die strukturellen Magnetresonanztomographiedaten von Cis- und Transgender-Personen mittels multivariater Musteranalyse verglichen wurden. Gewebekarten der grauen Substanz (GM) von 29 Transgender-Männern, 23 Transgender-Frauen, 35 Cisfrauen und 34 Cismännern wurden mit voxelbasierter Morphometrie erstellt und mit Unterstützungsvektorklassifizierung analysiert. Die Verallgemeinerbarkeit der Modelle wurde durch wiederholte verschachtelte Kreuzvalidierung geschätzt. Zur externen Validierung wurden signifikante Modelle auf hormonbehandelte Transgender-Personen (n = 32) und Personen mit diagnostizierter Depression (n = 27) angewendet. Das Geschlecht wurde mit einer ausgewogenen Genauigkeit (BAC) von 82,6 % (Falscherkennungsrate [pFDR] < 0,001) bei Cismenschen identifiziert, aber nur mit 67,5 % (pFDR = 0,04) bei Transgender-Teilnehmern, was auf Unterschiede in den neuroanatomischen Mustern hinweist, die mit dem Geschlecht bei Transgender assoziiert sind trotz des großen Einflusses des Geschlechts auf das GM-Volumen unabhängig von der Selbstidentifikation als Frau oder Mann. Geschlechtsidentität und Geschlechtsinkongruenz konnten nicht zuverlässig identifiziert werden (alle pFDR > 0,05). Die neuroanatomische Signatur des Geschlechts bei Cisleuten interagierte nicht mit depressiven Merkmalen (BAC = 74,7%), wurde aber durch die Hormontherapie beeinflusst, wenn sie bei Transgender-Frauen angewendet wurde (P < 0,001).

News

 

12.04.24: Erweiterung der Inhalte zur körperlichen Transition

Wir haben uns nun die Mühe gemacht und den Bereich der körperlichen Transition um die Hormonbehandlung erweitert.

 

25.01.23: Neue Grafiken... / New graphics...


...sind nun online. Zu sehen hier und hier.


...are online now. See here and here.

 

24.09.23: Filme und NIBD-Stammtisch

Jetzt bieten wir auch die Möglichkeit, sich gute Filme bei uns zum Thema NIBD anschauen zu können. Hier. Viel Spaß beim gucken und Popkorn futtern. wink

Eine Userin war so freundlich und hat für uns via Zoom einen virtuellen NIBD-Stammtisch aufgebaut. So können wir locker flockig miteinander plauschen und uns dabei sehen. Die Zugangsdaten gibt es nur für registrierte User denen wir vertrauen können.

 

21.07.23: Chat

Nachdem ich heute den ganzen Tag gebastelt habe, steht nun unser eigener Chat. Immer hereinspaziert in die gute Stube. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Hier entlang.

 

18.07.23: Zertifikat

Seit heute den 18.07.23 ist unsere Webseite mit einem SSL-Zertifikat versehen. Das berühmte "Schloß" ist nun nicht mehr durchgestrichen.


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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