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Transsexualität - Neurointersexualität

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2018: Grey and white matter volumes either in treatment-naive or hormone-treated transgender women: a voxel-based morphometry study

https://www.nature.com/articles/s41598-017-17563-z

Giancarlo Spizzirri, Fábio Luis Souza Duran, Tiffany Moukbel Chaim-Avancini, Mauricio Henriques Serpa, Mikael Cavallet, Carla Maria Abreu Pereira, Pedro Paim Santos, Paula Squarzoni, Naomi Antunes da Costa, Geraldo F. Busatto, Carmita Helena Najjar Abdo

 

Abstract

Many previous magnetic resonance imaging (MRI) studies have documented sex differences in brain morphology, but the patterns of sexual brain differences in transgender women – male sex assigned at birth – with a diagnosis of gender dysphoria (TW) have been rarely investigated to date. We acquired T1-weighted MRI data for the following four (n = 80) groups: treatment-naïve TW (TNTW), TW treated with cross-sex hormones for at least one year (TTW), cisgender men, and cisgender women (cisgender individuals as controls). Differences in whole-brain and regional white matter volume and grey matter volume (GMV) were assessed using voxel-based morphometry. We found lower global brain volumes and regional GMVs in a large portion of the posterior-superior frontal cortex in the cisgender women group than in the TTW and cisgender men groups. Additionally, both transgender groups exhibited lower bilateral insular GMVs than the cisgender women group. Our results highlight differences in the insula in both transgender groups; such differences may be characteristic of TW. Furthermore, these alterations in the insula could be related to the neural network of body perception and reflect the distress that accompanies gender dysphoria.

 

Übersetzung:

Volumen der grauen und weißen Substanz entweder bei behandlungsnaiven oder hormonbehandelten Transgender-Frauen: eine Voxel-basierte Morphometrie-Studie

Abstrakt

Viele frühere Magnetresonanztomographie (MRT)-Studien haben Geschlechtsunterschiede in der Gehirnmorphologie dokumentiert, aber die Muster sexueller Gehirnunterschiede bei Transgender-Frauen – die zur Geburt dem männlichen Geschlecht zugewiesen wurden – mit der Diagnose einer Geschlechtsdysphorie (TW) wurden bisher nur selten untersucht. Wir erfassten T1-gewichtete MRT-Daten für die folgenden vier (n = 80) Gruppen: behandlungsnaive TW (TNTW), TW, die mindestens ein Jahr lang mit geschlechtsübergreifenden Hormonen behandelt wurden (TTW), Cismänner und Cisfrauen (Cis-Personen als Kontrollgruppe). Unterschiede im Gesamthirnvolumen und im regionalen Volumen der weißen Substanz und des Volumens der grauen Substanz (GMV) wurden mit Voxel-basierter Morphometrie bewertet. Wir fanden niedrigere globale Gehirnvolumina und regionale GMVs in einem großen Teil des posterior-superioren frontalen Cortex in der Cisfrauengruppe als in den TTW- und Cismännergruppen. Darüber hinaus zeigten beide Transgender-Gruppen niedrigere bilaterale Insel-GMVs als die Cisfrauengruppe. Unsere Ergebnisse heben Unterschiede in der Insula in beiden Transgender-Gruppen hervor; solche Unterschiede können für TW charakteristisch sein. Darüber hinaus könnten diese Veränderungen in der Insula mit dem neuronalen Netzwerk der Körperwahrnehmung in Zusammenhang stehen und den Stress widerspiegeln, der mit der Geschlechtsdysphorie einhergeht.

News

 

12.04.24: Erweiterung der Inhalte zur körperlichen Transition

Wir haben uns nun die Mühe gemacht und den Bereich der körperlichen Transition um die Hormonbehandlung erweitert.

 

25.01.23: Neue Grafiken... / New graphics...


...sind nun online. Zu sehen hier und hier.


...are online now. See here and here.

 

24.09.23: Filme und NIBD-Stammtisch

Jetzt bieten wir auch die Möglichkeit, sich gute Filme bei uns zum Thema NIBD anschauen zu können. Hier. Viel Spaß beim gucken und Popkorn futtern. wink

Eine Userin war so freundlich und hat für uns via Zoom einen virtuellen NIBD-Stammtisch aufgebaut. So können wir locker flockig miteinander plauschen und uns dabei sehen. Die Zugangsdaten gibt es nur für registrierte User denen wir vertrauen können.

 

21.07.23: Chat

Nachdem ich heute den ganzen Tag gebastelt habe, steht nun unser eigener Chat. Immer hereinspaziert in die gute Stube. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Hier entlang.

 

18.07.23: Zertifikat

Seit heute den 18.07.23 ist unsere Webseite mit einem SSL-Zertifikat versehen. Das berühmte "Schloß" ist nun nicht mehr durchgestrichen.


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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