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Transsexualität - Neurointersexualität

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2014: Structural Connectivity Networks of Transgender People

https://academic.oup.com/cercor/article/25/10/3527/387406

PDF-Datei: https://academic.oup.com/cercor/article-pdf/25/10/3527/1095474/bhu194.pdf

Andreas Hahn, Georg S. Kranz, Martin Küblböck, Ulrike Kaufmann, Sebastian Ganger, Allan Hummer, Rene Seiger, Marie Spies, Dietmar Winkler, Siegfried Kasper, Christian Windischberger, Dick F. Swaab, Rupert Lanzenberger

 

Abstract

Although previous investigations of transsexual people have focused on regional brain alterations, evaluations on a network level, especially those structural in nature, are largely missing. Therefore, we investigated the structural connectome of 23 female-to-male (FtM) and 21 male-to-female (MtF) transgender patients before hormone therapy as compared with 25 female and 25 male healthy controls. Graph theoretical analysis of whole-brain probabilistic tractography networks (adjusted for differences in intracranial volume) showed decreased hemispheric connectivity ratios of subcortical/limbic areas for both transgender groups. Subsequent analysis revealed that this finding was driven by increased interhemispheric lobar connectivity weights (LCWs) in MtF transsexuals and decreased intrahemispheric LCWs in FtM patients. This was further reflected on a regional level, where the MtF group showed mostly increased local efficiencies and FtM patients decreased values. Importantly, these parameters separated each patient group from the remaining subjects for the majority of significant findings. This work complements previously established regional alterations with important findings of structural connectivity. Specifically, our data suggest that network parameters may reflect unique characteristics of transgender patients, whereas local physiological aspects have been shown to represent the transition from the biological sex to the actual gender identity.

 

Übersetzung:

Strukturelle Konnektivitätsnetzwerke von Transgender-Personen

Abstrakt

Obwohl sich bisherige Untersuchungen an transsexuellen Menschen auf regionale Hirnveränderungen konzentrierten, fehlen Auswertungen auf Netzwerkebene, insbesondere solche struktureller Natur, weitgehend. Daher untersuchten wir das strukturelle Konnektom von 23 Frau-zu-Mann (FzM) und 21 Mann-zu-Frau (MzF) Transgender-Patienten vor der Hormontherapie im Vergleich zu 25 weiblichen und 25 männlichen gesunden Kontrollpersonen. Die graphentheoretische Analyse von probabilistischen Ganzhirn-Traktographie-Netzwerken (bereinigt um Unterschiede im intrakraniellen Volumen) zeigte verringerte hemisphärische Konnektivitätsverhältnisse von subkortikalen/limbischen Bereichen für beide Transgender-Gruppen. Die anschließende Analyse ergab, dass dieser Befund durch erhöhte interhemisphärische lobare Konnektivitätsgewichte (LCWs) bei MzF-Transsexuellen und verringerte intrahemisphärische LCWs bei FzM-Patienten verursacht wurde. Dies spiegelte sich auch auf regionaler Ebene wider, wo die MzF-Gruppe meist erhöhte lokale Effizienzen und FzM-Patienten niedrigere Werte aufwies. Wichtig ist, dass diese Parameter jede Patientengruppe bei den meisten signifikanten Befunden von den übrigen Probanden trennten. Diese Arbeit ergänzt zuvor festgestellte regionale Veränderungen mit wichtigen Erkenntnissen zur strukturellen Konnektivität. Insbesondere deuten unsere Daten darauf hin, dass Netzwerkparameter einzigartige Merkmale von Transgender-Patienten widerspiegeln können, während lokale physiologische Aspekte gezeigt haben, dass sie den Übergang vom biologischen Geschlecht zur tatsächlichen Geschlechtsidentität darstellen.

News

 

12.04.24: Erweiterung der Inhalte zur körperlichen Transition

Wir haben uns nun die Mühe gemacht und den Bereich der körperlichen Transition um die Hormonbehandlung erweitert.

 

25.01.23: Neue Grafiken... / New graphics...


...sind nun online. Zu sehen hier und hier.


...are online now. See here and here.

 

24.09.23: Filme und NIBD-Stammtisch

Jetzt bieten wir auch die Möglichkeit, sich gute Filme bei uns zum Thema NIBD anschauen zu können. Hier. Viel Spaß beim gucken und Popkorn futtern. wink

Eine Userin war so freundlich und hat für uns via Zoom einen virtuellen NIBD-Stammtisch aufgebaut. So können wir locker flockig miteinander plauschen und uns dabei sehen. Die Zugangsdaten gibt es nur für registrierte User denen wir vertrauen können.

 

21.07.23: Chat

Nachdem ich heute den ganzen Tag gebastelt habe, steht nun unser eigener Chat. Immer hereinspaziert in die gute Stube. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Hier entlang.

 

18.07.23: Zertifikat

Seit heute den 18.07.23 ist unsere Webseite mit einem SSL-Zertifikat versehen. Das berühmte "Schloß" ist nun nicht mehr durchgestrichen.


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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