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Transsexualität - Neurointersexualität

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2014: Neural Network of Body Representation Differs between Transsexuals and Cissexuals

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3896415/

Chia-Shu Lin, Hsiao-Lun Ku, Hsiang-Tai Chao, Peo-Chi Tu, Cheng-Ta Li, Chou-Ming Cheng, Tung-Ping Su, Ying-Chiao Lee, Jen-Chuen Hsieh

 

Abstract

Body image is the internal representation of an individual’s own physical appearance. Individuals with gender identity disorder (GID), commonly referred to as transsexuals (TXs), are unable to form a satisfactory body image due to the dissonance between their biological sex and gender identity. We reasoned that changes in the resting-state functional connectivity (rsFC) network would neurologically reflect such experiential incongruence in TXs. Using graph theory-based network analysis, we investigated the regional changes of the degree centrality of the rsFC network. The degree centrality is an index of the functional importance of a node in a neural network. We hypothesized that three key regions of the body representation network, i.e., the primary somatosensory cortex, the superior parietal lobule and the insula, would show a higher degree centrality in TXs. Twenty-three pre-treatment TXs (11 male-to-female and 12 female-to-male TXs) as one psychosocial group and 23 age-matched healthy cissexual control subjects (CISs, 11 males and 12 females) were recruited. Resting-state functional magnetic resonance imaging was performed, and binarized rsFC networks were constructed. The TXs demonstrated a significantly higher degree centrality in the bilateral superior parietal lobule and the primary somatosensory cortex. In addition, the connectivity between the right insula and the bilateral primary somatosensory cortices was negatively correlated with the selfness rating of their desired genders. These data indicate that the key components of body representation manifest in TXs as critical function hubs in the rsFC network. The negative association may imply a coping mechanism that dissociates bodily emotion from body image. The changes in the functional connectome may serve as representational markers for the dysphoric bodily self of TXs.

 

Übersetzung:

Das neuronale Netzwerk der Körperrepräsentation unterscheidet sich zwischen Transsexuellen und Cissexuellen

 

Abstrakt

Das Körperbild ist die interne Darstellung der eigenen körperlichen Erscheinung einer Person. Personen mit Geschlechtsidentitätsstörung (GID), allgemein als Transsexuelle (TXs) bezeichnet, sind aufgrund der Dissonanz zwischen ihrem biologischen Geschlecht und ihrer Geschlechtsidentität nicht in der Lage, ein zufriedenstellendes Körperbild zu bilden. Wir argumentierten, dass Veränderungen im Netzwerk der funktionellen Konnektivität im Ruhezustand (rsFC) neurologisch eine solche erfahrungsbedingte Inkongruenz bei TXs widerspiegeln würden. Mittels graphentheoriebasierter Netzwerkanalyse untersuchten wir die regionalen Veränderungen der Gradzentralität des rsFC-Netzwerks. Die Gradzentralität ist ein Index für die funktionale Wichtigkeit eines Knotens in einem neuronalen Netzwerk. Wir stellten die Hypothese auf, dass drei Schlüsselregionen des Körperrepräsentationsnetzwerks, dh der primäre somatosensorische Kortex, der obere Scheitellappen und die Insula, würde eine höhere Zentralität in TXs zeigen. Dreiundzwanzig TXs vor der Behandlung (11 männlich-zu-weiblich und 12 weiblich-zu-männlich TXs) wurden als eine psychosoziale Gruppe und 23 gleichaltrige gesunde cissexuelle Kontrollpersonen (CISs, 11 Männer und 12 Frauen) rekrutiert. Es wurde eine funktionelle Magnetresonanztomographie im Ruhezustand durchgeführt und binarisierte rsFC-Netzwerke wurden konstruiert. Die TXs zeigten eine signifikant höhere Zentralität im bilateralen oberen Parietallappen und im primären somatosensorischen Kortex. Darüber hinaus korrelierte die Konnektivität zwischen der rechten Insula und den bilateralen primären somatosensorischen Kortizes negativ mit der Selbsteinschätzung ihres gewünschten Geschlechts. Diese Daten zeigen, dass sich die Schlüsselkomponenten der Körperrepräsentation in TXs als kritische Funktionsknotenpunkte im rsFC-Netzwerk manifestieren. Die negative Assoziation kann einen Bewältigungsmechanismus implizieren, der körperliche Emotionen vom Körperbild dissoziiert. Die Veränderungen im funktionellen Konnektom können als repräsentative Marker für das dysphorische körperliche Selbst von TXs dienen.

 

Komplette Übersetzung hier: https://www-ncbi-nlm-nih-gov.translate.goog/pmc/articles/PMC3896415/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

News

 

12.04.24: Erweiterung der Inhalte zur körperlichen Transition

Wir haben uns nun die Mühe gemacht und den Bereich der körperlichen Transition um die Hormonbehandlung erweitert.

 

25.01.23: Neue Grafiken... / New graphics...


...sind nun online. Zu sehen hier und hier.


...are online now. See here and here.

 

24.09.23: Filme und NIBD-Stammtisch

Jetzt bieten wir auch die Möglichkeit, sich gute Filme bei uns zum Thema NIBD anschauen zu können. Hier. Viel Spaß beim gucken und Popkorn futtern. wink

Eine Userin war so freundlich und hat für uns via Zoom einen virtuellen NIBD-Stammtisch aufgebaut. So können wir locker flockig miteinander plauschen und uns dabei sehen. Die Zugangsdaten gibt es nur für registrierte User denen wir vertrauen können.

 

21.07.23: Chat

Nachdem ich heute den ganzen Tag gebastelt habe, steht nun unser eigener Chat. Immer hereinspaziert in die gute Stube. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Hier entlang.

 

18.07.23: Zertifikat

Seit heute den 18.07.23 ist unsere Webseite mit einem SSL-Zertifikat versehen. Das berühmte "Schloß" ist nun nicht mehr durchgestrichen.


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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