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Transsexualität - Neurointersexualität

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2013: Sex differences in the structural connectome of the human brain

https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1316909110
Madhura Ingalhalikar, Alex Smith, Drew Parker, Ragini Verma

Sex differences in the structural connectome of the human brain

Significance
Sex differences are of high scientific and societal interest because of their prominence in behavior of humans and nonhuman species. This work is highly significant because it studies a very large population of 949 youths (8–22 y, 428 males and 521 females) using the diffusion-based structural connectome of the brain, identifying novel sex differences. The results establish that male brains are optimized for intrahemispheric and female brains for interhemispheric communication. The developmental trajectories of males and females separate at a young age, demonstrating wide differences during adolescence and adulthood. The observations suggest that male brains are structured to facilitate connectivity between perception and coordinated action, whereas female brains are designed to facilitate communication between analytical and intuitive processing modes.

Abstract
Sex differences in human behavior show adaptive complementarity: Males have better motor and spatial abilities, whereas females have superior memory and social cognition skills. Studies also show sex differences in human brains but do not explain this complementarity. In this work, we modeled the structural connectome using diffusion tensor imaging in a sample of 949 youths (aged 8–22 y, 428 males and 521 females) and discovered unique sex differences in brain connectivity during the course of development. Connection-wise statistical analysis, as well as analysis of regional and global network measures, presented a comprehensive description of network characteristics. In all supratentorial regions, males had greater within-hemispheric connectivity, as well as enhanced modularity and transitivity, whereas between-hemispheric connectivity and cross-module participation predominated in females. However, this effect was reversed in the cerebellar connections. Analysis of these changes developmentally demonstrated differences in trajectory between males and females mainly in adolescence and in adulthood. Overall, the results suggest that male brains are structured to facilitate connectivity between perception and coordinated action, whereas female brains are designed to facilitate communication between analytical and intuitive processing modes.

 

Übersetzung:

Geschlechtsunterschiede im strukturellen Konnektom des menschlichen Gehirns

Bedeutung
Geschlechtsunterschiede sind von hohem wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Interesse, da sie im Verhalten von Menschen und nichtmenschlichen Arten eine herausragende Rolle spielen. Diese Arbeit ist von großer Bedeutung, da sie eine sehr große Population von 949 Jugendlichen (8–22 Jahre, 428 Männer und 521 Frauen) unter Verwendung des diffusionsbasierten strukturellen Konnektoms des Gehirns untersucht und neue Geschlechtsunterschiede identifiziert. Die Ergebnisse belegen, dass männliche Gehirne für intrahemisphärische und weibliche Gehirne für interhemisphärische Kommunikation optimiert sind. Die Entwicklungsbahnen von Männern und Frauen trennen sich in jungen Jahren und zeigen große Unterschiede im Jugend- und Erwachsenenalter. Die Beobachtungen deuten darauf hin, dass männliche Gehirne so strukturiert sind, dass sie die Konnektivität zwischen Wahrnehmung und koordiniertem Handeln erleichtern, während weibliche Gehirne darauf ausgelegt sind, die Kommunikation zwischen analytischen und intuitiven Verarbeitungsmodi zu erleichtern.

Abstrakt
Geschlechtsspezifische Unterschiede im menschlichen Verhalten zeigen adaptive Komplementarität: Männer haben bessere motorische und räumliche Fähigkeiten, während Frauen überlegene Gedächtnis- und soziale Kognitionsfähigkeiten haben. Studien zeigen auch geschlechtsspezifische Unterschiede im menschlichen Gehirn, erklären diese Komplementarität jedoch nicht. In dieser Arbeit modellierten wir das strukturelle Konnektom mithilfe von Diffusion Tensor Imaging in einer Stichprobe von 949 Jugendlichen (im Alter von 8–22 Jahren, 428 Männer und 521 Frauen) und entdeckten einzigartige geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gehirnkonnektivität im Laufe der Entwicklung. Eine verbindungsbezogene statistische Analyse sowie eine Analyse regionaler und globaler Netzwerkmaße lieferten eine umfassende Beschreibung der Netzwerkeigenschaften. In allen supratentoriellen Regionen hatten Männer eine größere Konnektivität innerhalb der Hemisphäre sowie eine verbesserte Modularität und Transitivität, während bei Frauen die Konnektivität zwischen den Hemisphären und die modulübergreifende Beteiligung überwogen. Dieser Effekt war jedoch in den zerebellären Verbindungen umgekehrt. Die Analyse dieser entwicklungsbedingten Veränderungen zeigte Unterschiede in der Verknüpfung zwischen Männern und Frauen, hauptsächlich in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass männliche Gehirne so strukturiert sind, dass sie die Konnektivität zwischen Wahrnehmung und koordiniertem Handeln erleichtern, während weibliche Gehirne darauf ausgelegt sind, die Kommunikation zwischen analytischen und intuitiven Verarbeitungsmodi zu erleichtern.

News

 

12.04.24: Erweiterung der Inhalte zur körperlichen Transition

Wir haben uns nun die Mühe gemacht und den Bereich der körperlichen Transition um die Hormonbehandlung erweitert.

 

25.01.23: Neue Grafiken... / New graphics...


...sind nun online. Zu sehen hier und hier.


...are online now. See here and here.

 

24.09.23: Filme und NIBD-Stammtisch

Jetzt bieten wir auch die Möglichkeit, sich gute Filme bei uns zum Thema NIBD anschauen zu können. Hier. Viel Spaß beim gucken und Popkorn futtern. wink

Eine Userin war so freundlich und hat für uns via Zoom einen virtuellen NIBD-Stammtisch aufgebaut. So können wir locker flockig miteinander plauschen und uns dabei sehen. Die Zugangsdaten gibt es nur für registrierte User denen wir vertrauen können.

 

21.07.23: Chat

Nachdem ich heute den ganzen Tag gebastelt habe, steht nun unser eigener Chat. Immer hereinspaziert in die gute Stube. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Hier entlang.

 

18.07.23: Zertifikat

Seit heute den 18.07.23 ist unsere Webseite mit einem SSL-Zertifikat versehen. Das berühmte "Schloß" ist nun nicht mehr durchgestrichen.


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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