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Transsexualität - Neurointersexualität

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2000: Male-to-female transsexuals have female neuron numbers in a limbic nucleus

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10843193/

Abstract

Transsexuals experience themselves as being of the opposite sex, despite having the biological characteristics of one sex. A crucial question resulting from a previous brain study in male-to-female transsexuals was whether the reported difference according to gender identity in the central part of the bed nucleus of the stria terminalis (BSTc) was based on a neuronal difference in the BSTc itself or just a reflection of a difference in vasoactive intestinal polypeptide innervation from the amygdala, which was used as a marker. Therefore, we determined in 42 subjects the number of somatostatin-expressing neurons in the BSTc in relation to sex, sexual orientation, gender identity, and past or present hormonal status. Regardless of sexual orientation, men had almost twice as many somatostatin neurons as women (P < 0.006). The number of neurons in the BSTc of male-to-female transsexuals was similar to that of the females (P = 0.83). In contrast, the neuron number of a female-to-male transsexual was found to be in the male range. Hormone treatment or sex hormone level variations in adulthood did not seem to have influenced BSTc neuron numbers. The present findings of somatostatin neuronal sex differences in the BSTc and its sex reversal in the transsexual brain clearly support the paradigm that in transsexuals sexual differentiation of the brain and genitals may go into opposite directions and point to a neurobiological basis of gender identity disorder.

 

Übersetzung:

Frau-zu-Mann Transsexuelle haben eine weibliche Anzahl von Neuronen im limbischen Nukleus

 

Abstrakt


Transsexuelle erleben sich als Angehörige des anderen Geschlechts, obwohl sie konsequent die biologischen Merkmale eines Geschlechts haben. Eine entscheidende Frage, die sich aus einer früheren Gehirnstudie bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen ergab, war, ob der festgestellte Unterschied der Sexus-Identität im zentralen Teil des Bed nucleus der Stria terminalis (BSTc) auf einem neuronalen Unterschied im BSTc selbst beruhte oder nur ein Spiegelbild eines Unterschieds in der Innervation vasoaktiver intestinaler Polypeptide von der Amygdala ist, die als Marker verwendet wurde. Daher haben wir bei 42 Probanden die Anzahl der Somatostatin-exprimierenden Neuronen im BSTc in Bezug auf Geschlecht, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und früheren oder gegenwärtigen Hormonstatus bestimmt. Unabhängig von der sexuellen Orientierung hatten Männer fast doppelt so viele Somatostatin-Neuronen wie Frauen (P < 0,006). Die Anzahl der Neuronen im BSTc von Mann-zu-Frau-Transsexuellen war ähnlich der der Frauen (P = 0,83). Im Gegensatz dazu wurde festgestellt, dass die Neuronenzahl einer Frau-zu-Mann-Transsexuellen im männlichen Bereich liegt. Die Hormonbehandlung oder Schwankungen des Sexualhormonspiegels im Erwachsenenalter schienen die Anzahl der BSTc-Neuronen nicht beeinflusst zu haben. Die vorliegenden Ergebnisse der neuronalen Geschlechtsunterschiede von Somatostatin im BSTc und seiner Geschlechtsumkehr im Gehirn von Transsexuellen unterstützen eindeutig das Paradigma, dass bei Transsexuellen die Differenzierung von Gehirn und Genitalien in entgegengesetzte Richtungen gehen kann und auf eine neurobiologische Grundlage der Transsexualität hinweisen.

Letzte Bearbeitung: 10.02.2024, 02:08

News

 

12.04.24: Erweiterung der Inhalte zur körperlichen Transition

Wir haben uns nun die Mühe gemacht und den Bereich der körperlichen Transition um die Hormonbehandlung erweitert.

 

25.01.23: Neue Grafiken... / New graphics...


...sind nun online. Zu sehen hier und hier.


...are online now. See here and here.

 

24.09.23: Filme und NIBD-Stammtisch

Jetzt bieten wir auch die Möglichkeit, sich gute Filme bei uns zum Thema NIBD anschauen zu können. Hier. Viel Spaß beim gucken und Popkorn futtern. wink

Eine Userin war so freundlich und hat für uns via Zoom einen virtuellen NIBD-Stammtisch aufgebaut. So können wir locker flockig miteinander plauschen und uns dabei sehen. Die Zugangsdaten gibt es nur für registrierte User denen wir vertrauen können.

 

21.07.23: Chat

Nachdem ich heute den ganzen Tag gebastelt habe, steht nun unser eigener Chat. Immer hereinspaziert in die gute Stube. Kaffee und Kuchen stehen bereit. Hier entlang.

 

18.07.23: Zertifikat

Seit heute den 18.07.23 ist unsere Webseite mit einem SSL-Zertifikat versehen. Das berühmte "Schloß" ist nun nicht mehr durchgestrichen.


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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